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Harzurlaub mit Hund

Harzurlaub mit Hund
Foto: depositphotos.com

Was müssen Haustierhalter wissen?

Die meisten Hundehalter wollen ihre Vierbeiner mit in den Urlaub nehmen. Ein Harzurlaub mit Hund muss jedoch sorgfältig geplant werden, da Haustiere nicht überall erlaubt sind. Dennoch ist es möglich, die Ferien in der Harzregion abwechslungsreich und interessant zu gestalten.

Ist das Mitbringen von Haustieren gestattet?

Der Harz ist das höchste Gebirge Norddeutschlands und für seine schöne Flora und Fauna bekannt. Während sie im Winter ein beliebtes Skigebiet ist, wird die Harzregion in den wärmeren Jahreszeiten wegen ihrer vielfältigen Freizeit-, Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten geschätzt. Wer mit dem Hund in den Harz reisen möchte, steht zunächst vor der Herausforderung, eine geeignete Unterkunft zu finden. Nur in Ausnahmefällen wird das Mitbringen von Haustieren gestattet. Ein Ferienhaus von privat kann daher eine Alternative sein, denn hier dürfen Sie den Hund mitbringen. Darüber hinaus ist in einem Haus wesentlich mehr Platz als in einem Hotelzimmer. Da ein privates Feriendomizil dem Bedarf aller Mitreisenden entsprechen muss, empfiehlt es sich, auf einige Details zu achten. So sollte ausreichend Platz zum Spielen und Toben für Kinder und Haustiere vorhanden sein. Meist verfügen Ferienhäuser über eine Terrasse sowie einen Gartenbereich, der für verschiedene Zwecke genutzt werden kann. Dadurch können sich die Erwachsenen auf der Sonnenliege entspannen, während die Kinder mit dem Hund im Garten herumtoben. Flexibilität und Unabhängigkeit sind Vorzüge, die oft mit einem Aufenthalt in einem Ferienhaus in Verbindung gebracht werden. Vor allem für Haustierhalter ist es wichtig, den Tagesablauf im Urlaub nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Möchte der Vierbeiner ins Freie, genügt es, die Terrassentür zu öffnen. Auch Parkmöglichkeiten sind in der Regel am Ferienhaus vorhanden, sodass das eigene oder ein gemietetes Fahrzeug dort geparkt werden und man spontan über Ausflüge entscheiden kann.

Ausflüge mit dem Vierbeiner in der Harzregion

Wenn man im Urlaub etwas für Fitness und Kondition tun will, bietet es sich an, mit dem Hund durch den Harz zu wandern. Mittlerweile verbringen viele Hundehalter ihre Ferien in Deutschland, um ihre freie Zeit im eigenen Land zu genießen und ihrem Haustier keine weiten Anreisen und Klimaumstellungen zuzumuten. Der Harz beeindruckt durch seine Natur. Neben dem Nationalpark Harz gibt es drei weitere Naturparks, die beim Wandern oder bei Fahrradausflügen kennenlernen kann. Mit dem Hund kann man auch zu Teichen, die sich inmitten der atemberaubenden Natur befinden, wandern. Zu den „hundefreundlichen“ Weihern zählen unter anderem der zwischen Hahnenklee-Bockswiese und Wildemann gelegene untere Grumbacher Teich, der mittlere und obere Grumbacher Teich sowie der obere Flößteich bei Bockswiese. In der Harzregion gibt es viele weitere Badeseen, Teiche und Talsperren, wo man fernab des Trubels mit dem Hund spazieren gehen kann. Auch das Baden mit Hund ist in den meisten Teichen, die sich im Bereich der Oberharzer Wasserwirtschaft befinden, erlaubt. Beim Harzurlaub mit dem Vierbeiner muss man sich jedoch an einige wichtige Regeln halten. Damit die Wildtiere nicht bei ihrer Jungenaufzucht gestört werden, gilt in Wäldern und Wiesen zwischen 1. April und 15. Juli die Leinenpflicht. Auf ausgeschilderten Wanderwegen ist das Freilaufen der Vierbeiner erlaubt, mit Ausnahme des Harz-Nationalparks, wo Hunde angeleint werden müssen.